Im Vietnam gibt es grob gesehen genau zwei Reiserouten: entweder man reist von Nord nach Süd oder vom Süden in den Norden. Egal für die Richtung ihr euch, die folgenden Orte dürft ihr auf keinen Fall missen!

Ho-Chi-Minh-Stadt – die Mega-Metropole

Oftmals ein Startpunkt vieler Vietnam-Reisender ist die 8 Millionen Einwohner starke Mega-Metropole Ho-Chi-Minh-Stadt. Von den Einwohnerzahlen ist Saigon (so wurde die Stadt früher genannt) die größte Stadt im Vietnam. Dementsprechend zäh ist auch der Verkehr. Bitte passt also sehr gut beim Überqueren der Straßen auf und vergewissert euch mehrere Male, ob die Passage wirklich frei überquerbar ist. Obwohl der große Trubel der Stadt für einige unerträglich ist und sie so schnell wie möglich einfach wieder wegwollen, gibt es viele Dinge, die man sich hier ansehen kann (unter anderem auch diese pinke Kirche)!

 Das Mekong-Delta

Südwestlich von Ho-Chi-Minh-Stadt befindet sich das Mekongdelta, dem jeder bei seiner Vietnamreise ein Besuch abstatten sollte! Die größte und bekannteste Stadt zum erstmaligen Unterkommen ist Can Tho. Von hier oder schon schon von Ho-Chi-Minh-Stadt aus kann man eine Tour buchen, mit der ihr per Boot durch das Delta schippert.

Mũi Né und die Sanddünen

Die weißen Sanddünen in Mũi Né

Im Nordosten der Mega-Metropole Ho-Chi-Minh-City befindet sich das kleine Küstenstädtchen Mũi Né. Angezogen werden die Reisenden hier von den großen, verschiedenfärbigen Sanddünen, aber es gibt auch andere tolle Dinge, die ihr in M’i Né erleben kann!

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Da Lat

Elefantenwasserfall
Crazy House

Etwa eine fünfstündige Busfahrt von Mũi Né entfernt, befindet sich die auf 1500 Meter Seehöhe gelegene Stadt Da Lat. Die Umgebung ist vor allem für die schöne Natur bekannt, aber es finden sich hier auch architektonische Einzigartigkeiten. Es wird empfohlen sich in Da Lat ein Motorrad oder Roller zu mieten, da sich die Sehenswürdigkeitenen weiter vom Stadtzentrum entfernt befinden. Neben zahlreichen Wasserfällen, ist auch Wildwassersport ganz groß vertreten. Da die Stadt eine höhere Seehöhe als die vorherigen Orte misst, kann es hier öfters kühl sein und regnen.

Hoi An – die gelbe Stadt

Hoi An zählt zu den wohl einladenden Städten im Vietnam. Dies kann eventuell liegen, dass die gelbe Farbe, in denen der Großteil der Häuser der Stadt gestrichen ist, und die zahlreichen Lampions, die als Zierde aufgehängt sind, einfach einen besonders einladenden Eindruck erwecken. Neben dem monatlichen Lichterfest und einer entzückenden Altstadt, die ihr auf jeden Fall besuchen solltet, kann man sich hier auch sehr auch günstig maßgeschneiderte Klamotten anfertigen lassen. Außerdem könnt ihr mit dem Fahrrad anliegenden Reisfelder und Farms besuchen, sowie am Strand entspannen.

Hué – die alte Kaiserstadt

Bei dieser Stadt handelt es sich um die ehemalige Kaiserstadt. Diese zählt auch zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Wenn ihr etwas Ungewöhnliches und Unbekannteres sehen wollt, dann macht euch zu dem verlassenen Wasserpark auf, der sich ganz in der Nähe von Hué befindet!

Halong Bucht – wo sich Kalksteingewalten aus dem Wasser auftun

Bereits 1994 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt, ist auch die Halong Bucht ein Ort, der Besucher oft staunen lässt. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten die gewaltigen Kalksteinfelsen in der Nähe zu betrachten. Sei es mit einer luxuriösen Kreuzfahrt, einer feuchtfröhlichen Partytour, oder der Low-Budget-Version auf Cat Ba Island – ein Stopp bei der Halong Bucht ist ein Muss bei jeder Vietnamreise und ist auch für jedes Reisebudget umsetzbar!

Hanoi – die Hauptstadt

Train Street Hanoi

Mit über sieben Millionen ist auch diese Stadt alles andere als dünn besiedelt, aber dennoch einen Besuch wert. Vor allem das Altstadtflair und der berühmte Egg-Coffee sind etwas ganz Besonderes! Plant hier ein etwa dreitägigen Aufenthalt ein, denn so habt ihr genügend Zeit um besondere Attraktionen so wie das Ho-Chi-Minh-Mausoleum und den faszinierenden Nachtmarkt einen Besuch abstatten.

Ninh Bénh – die trockene Halongbucht

Umgeben von riesigen Kalksteinfelsen wird Ninh Binh nicht umsonst als die trockene Halong Bucht bezeichnet, denn die Umgebung der Stadt ist mindestens genau so atemberaubend. Es gibt viele Organisationen, die Tagestouren in dieser Region von Hanoi aus anbieten, aber es ist empfehlenswert hier einmal zu zu übernachten. 

Sa Pa – Trekking durch endlose Reisfelder

Unweit von der vietnamesisch-chinesischen Staatsgrenze befindet sich das Bergdorf Sa Pa. Hier werden von traditionell gekleideten vietnamesischen Wandertouren angeboten, die quer durch die malerischen Reisterrassen führen. Es gibt die Möglichkeit ein- oder mehrtägige Tour mit Übernachtung in einem der Häuser der Tourguides zu unternehmen. Außerdem könnt ihr mit einer Seilbahn zu dem größten Berg Vietnams hinauffahren.